Armeen und Uniformen

Nach der Niederlage der sächsischen Truppen im Krieg von 1866 an der Seite Österreichs trat das Königreich Sachsen dem Norddeutschen Bund bei und formierte in diesem mit seinen Truppen ein eigenes Armeekorps (das XII).

Die Infanterie Sachsens bestand zur Zeit der Reorganisation im Jahre 1867 aus acht Regimentern der Linieninfanterie.

Nach dem verlorenen Feldzug von 1866 an der Seite Österreichs bestand die bayerische Infanterie gemäß Verordnung vom 10. Mai 1868 aus sechzehn Regimentern mit je drei Bataillonen, die wiederum aus vier Kompanien zusammengesetzt waren.

 

Zu Beginn des Feldzuges von 1870 existierten in der kaiserlichen Armee Napoleons III. insgesamt 100 Infanterieregimenter. Jedes dieser Regimenter bestand aus 3 Feld-Bataillonen zu jeweils 6 Kompanien und hatte eine Gesamtkriegsstärke von 2.500 Mann. Daneben existierten pro Regiment ein weiteres Bataillon à 4 Kompanien sowie ein Depot-Bataillon mit 2 Kompanien.

 

Im Jahre 1870 bestand die Infanterie der Staaten im Norddeutschen Bund aus insgesamt 96 Regimenter. Darunter befanden sich 12 Grenadier-, 11 Füsilier- und 73 Infanterie-Regimenter. In der folgenden Tabelle sind diese Regimenter mit ihren Bezeichnungen sowie den Chefs und Kommandeuren aus dem Jahr 1870 aufgeführt.